Auch in Zukunft setzt die Prolytic GmbH auf
Flexibilität, Qualität und schnellstmögliche
Bearbeitung von Aufträgen.
Um dies unseren Kunden weiterhin anbieten zu können, haben wir
uns personell weiter verstärkt und unseren Arbeitsbereich
vergrößert.
Equipment
Durch den Kauf von einem weiteren LC-MS/MS API 4000 und zwei Spark
Symbiosis ist die Prolytic GmbH auch für die Zukunft exzellent
aufgestellt um Aufträge schnellstmöglich und auf
höchstem Qualitätsniveau bearbeiten zu
können.
Personal
Mit Frau Schmidkunz und Frau Anton konnte man gleich
zwei hochqualifizierte neue Mitarbeiterinnen gewinnen.
Frau Schmidkunz ist Bachelor of Science in der Fachrichtung Chemie und
wird das Laborteam um Laborleiter Heinz Bernardy verstärken
während die Diplom Biologin Christina Anton die Bereiche
Qualitätssicherung und Projektmanagement unterstützen
wird.
Räumlichkeiten
Auch im Bereich der Räumlichkeiten hat die Prolytic GmbH
weiter expandiert.
So wurde mit zusätzlichen Labor- und
Büroräumlichkeiten Platz für das neue
Equipment und Personal geschaffen.
Ein weiteres Labor befindet sich bereits im Aufbau und wird
voraussichtlich noch vor Ende des Jahres fertiggestellt.
In letzter Zeit haben wir bei Prolytic einige sehr interessante Forschungsprojekte in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit unseren Kunden durchgeführt. Hier ein kleiner Auszug aus unseren Forschungsaktivitäten:
Topische Applikation
Bei topischer Applikation kann die verabreichte Menge von Wirkstoffen sehr oft deutlich reduziert werden. Damit wird jedoch eine hohe Anforderung an die Bestimmung der entsprechenden Wirkstoffe gestellt, die aufgrund der Behandlungsmethode nur in sehr niedrigen Konzentrationen in Plasma vorliegen. Nach Optimierung einer HPLC-MS/MS Methode gelang es der Prolytic GmbH, den Wirkstoff eines zugelassenen Medikamentes für intranasale Applikation in Plasma von Probanden mit einer Nachweisgrenze von 2 pg/ml zu analysieren. Es wurden Wirkstoffprofile von insgesamt 30 Probanden erstellt.
Antikörper
Nach Verabreichung größerer Moleküle oder Peptide werden sehr oft Immunantworten in den Patienten induziert, die sich durch die Entstehung von Antikörpern und sehr oft auch durch allergische Reaktionen äußern. Um die Ursachen für die beobachteten Nebeneffekte zu erkunden, wurden von der Prolytic GmbH unterschiedliche Testsysteme aufgebaut und erfolgreich umgesetzt.
Proteinbindung
Im Blut von Patienten neigen die meisten Wirkstoffe dazu, sich an Plasmaproteine zu binden. Da nur der ungebundene Anteil der Wirkstoffe seine Wirkung entfalten kann, ist die Bestimmung der Proteinbindung ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung neuer Medikamente. Für die Bestimmung stehen vielfältige Methoden zur Verfügung, die jedoch sehr oft auf einer Trennung des freien vom gebundenen Anteil unter Zuhilfenahme von Membranen mit definiertem Cut-off aufbauen. Häufig wird hierbei jedoch beobachtet, dass ein großer Anteil des Wirkstoffes an dieser Membran bindet und so eine Bestimmung der Proteinbindung nicht möglich ist. Prolytic gelang durch den Einsatz von Sephadex, ein barrierefreies System mit einem polaren Material aufzubauen, das sich in vielen Fällen (insbesondere bei unpolaren Substanzen) für die Ermittlung der Proteinbindung eignet.
Inhalative Gabe
Weltweit werden sehr viele unterschiedliche Inhalatoren eingesetzt. Eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz der Inhalatoren ist die Sicherstellung der gleichmäßigen Wirkstofffreisetzung. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller für Ultraschall-Inhalatoren wurde seitens Prolytic durch die spezifische Messung der jeweils freigesetzten Wirkstoffmenge die Validität der Inhalatoren untersucht und belegt.
Hormonbestimmung
Einen sehr großen Stellenwert bei Untersuchungen von Blutproben haben die hierin enthaltenen Hormone. Durch ihren niedrigen Gehalt sind oft nur immunologische Testsysteme in der Lage, deren Konzentrationen im Plasma zu erfassen. Diese Systeme zeigen jedoch häufig Kreuzreaktionen zu ähnlichen Verbindungen, so dass in vielen Fällen nur eine eingeschränkt spezifische Messung möglich ist. Durch Derivatisierung unterschiedlicher Hormone ist mittlerweile eine spezifische Messung mittels HPLC-MS/MS möglich. So konnten bei Prolytic mehrere Hormone bis in den Bereich von wenigen Pikogramm pro mL Plasma nachgewiesen werden.